Für noch tiefer gehende Informationen zum Inbound Marketing mit vielen Schaubildern und praktischen Beispielen ladet jetzt unseren All-in-one Inbound Marketing Guide herunter.
Das Ziel von Inbound Marketing ist es, euren potenziellen Kunden relevante Inhalte zur Beantwortung ihrer Fragen und Lösungen für ihre Probleme bereitzustellen, um dadurch Vertrauen aufzubauen und sie über den gesamten Kaufprozess hinweg bestmöglich zu unterstützen.
Vielleicht habt ihr schon einmal von dem berühmt-berüchtigten Vertriebsmantra “Always be closing” gehört, welches ursprünglich aus dem Spielfilm “Glengarry Glen Ross” von 1992 stammt, in dem Alex Baldwin den Typus eines übermotivierten Verkäufers verkörpert, der einem sofort die Pistole auf die Brust setzt und nur an seinem eigenen Umsatz interessiert ist. Jahrelang galt “Always be closing” (oder kurz: ABC) als goldene Regel in B2B-Vertriebsstrukturen.
Inbound Marketing bedeutet gewissermaßen die Abkehr von der “Always be closing”-Philosophie und ersetzt diese durch ein “Always be helping”. Indem ihr eure potenziellen Kunden mit echten Mehrwerten und Hilfestellungen über die Customer Journey hinweg unterstützt, gelingt es euch, eine vertrauensvolle Beziehung zu eurem Kunden aufzubauen.
Dies ist für beide Seiten von Vorteil, da euer Interessent mit euch einen vertrauenswürdigen Experten gewonnen hat und euer Vertrieb sich sicher sein kann, dass der Interessent ihn berücksichtigen wird, wenn die Zeit zum Kauf gekommen ist.
Beschaffungsprozesse im B2B-Bereich sahen vor 20 Jahren ganz anders aus als heute. Wer damals eine Investitionsentscheidung zu treffen hatte, konnte kaum auf neutrale und öffentlich verfügbare Informationen zurückgreifen, sondern war im hohen Maße davon abhängig, welche Informationen man vom Vertrieb des jeweiligen Anbieters erhielt.
Heute können eure potenziellen Kunden sämtliche Informationen über ein Produkt online einholen, ohne jemals mit dem Vertrieb gesprochen zu haben. Von Blogartikeln und E-Books, über Videos, Podcasts und Webinare bis zu Rankings und öffentlich verfügbaren Preislisten – die Möglichkeiten, sich frühzeitig und umfassend über ein Produkt oder einen Anbieter zu informieren, sind mittlerweile auch im B2B-Bereich äußerst vielfältig.
Diese neuen Möglichkeiten für Kunden haben den Vertrieb von B2B-Produkten nachhaltig verändert. Denn wenn heute ein potenzieller Kunde in den Kontakt mit einem Vertriebsmitarbeiter tritt, ist davon auszugehen, dass wesentliche Vorentscheidungen aufseiten des Kunden bereits getroffen wurden und nicht mehr revidierbar sind. Mit anderen Worten: Der Vertrieb im B2B kann heute nicht mehr den gesamten Kaufprozess abdecken, sondern in aller Regel nur noch den letzten Teil – den eigentlichen Kaufabschluss.
Richtig angewandt arbeitet also Inbound Marketing keinesfalls gegen den Vertrieb, sondern wird zu dessen größter Unterstützung, indem es bereits vor dem ersten Vertriebskontakt gute Leads von schlechten Leads sondiert, Vertrauen in euer Unternehmen und eure Produkte aufbaut und die Kaufbereitschaft steigert. Auf diese Weise wird Inbound Marketing eine stetig wachsende Anzahl qualifizierter Leads hervorbringen, die ihr mit personalisierten Inhalten weiter ansprechen könnt, was wiederum zu höheren Umsätzen und wiederkehrenden Kundenbeziehungen führen wird.
Unser Ziel ist es, eine nachhaltige Pipeline mit kaufbereiten Leads aufzubauen, die so vorqualifiziert wurden, dass sie für den – in den meisten B2B-Branchen nach wie vor sehr wichtigen persönlichen Verkaufsprozess – an euren Vertrieb übergeben werden können.
Dies erreichen wir über sechs aufeinanderfolgende Schritte, über die ihr das Maximum aus eurer Inbound-Marketing-Strategie herausholen könnt:
Sehen wir uns nachfolgend die einzelnen Schritte genauer an.
Fragt man Gründer und Unternehmensinhaber nach ihrer Zielgruppe, kommt häufig als Antwort: “jeder”. Dies ist ein großer Fehler.
Nur sehr große Unternehmen können es sich erlauben, viel Geld in Werbung und Branding zu investieren, die sich nicht an eine engumrissene Zielgruppe richten. Wenn ihr hingegen ein mittelständisches Unternehmen oder Start-up seid, ist es von essenzieller Bedeutung, die eigene Zielgruppe so weit es geht einzuschränken. Warum?
Die Definition eurer Zielgruppe beginnt mit der Erstellung eines Ideal Customer Profiles (kurz: ICP).
Das ICP ist eine fiktive Repräsentation eures idealen Kunden, also typischerweise desjenigen Kunden, für den eure Produkte besonders gut geeignet sind und über den ihr über einen langen Zeitraum einen sehr hohen Umsatz generieren könnt. Das ICP beschreibt eure Zielgruppe nicht als Person, sondern als Unternehmen und umfasst üblicherweise Unternehmensdaten (z. B. Mindestumsatz), fachliche Voraussetzung (z. B. eine bestimmte Technologie, die das Unternehmen bereits im Einsatz hat) sowie kulturelle Prämissen (z. B. Familienunternehmen).
Richtet sich das ICP auf ein ganzes Unternehmen, beschreibt die Buyer Persona eine fiktive Person in diesem Unternehmen, die ihr über den Kaufprozess von euch und euren Produkten überzeugen wollt. An den allermeisten B2B-Beschaffungsprozessen sind verschiedene Personen und Rollen beteiligt. Für euch ist es überaus bedeutsam, zu verstehen, wie sich diese Rollen unterscheiden und wie sich dies auf eure Inhalte auswirkt. Im Account-based Marketing (ABM) lassen sich Rollen zum Beispiel in Stakeholder, Entscheidungsträger, Power User und Sponsoren unterteilen.
Nachdem ein Ideal Customer Profile und mehrere Buyer Personas entwickelt wurden, die die typischen Rollen in einem Kaufprozess verkörpern, ist es wichtig, ein genaues Verständnis des Beschaffungsprozesses an sich zu entwickeln. In der Customer Journey unterscheiden wir üblicherweise in drei Phasen:
Awareness: Der Käufer wird sich des Problems bzw. eines Bedarfs bewusst.
Consideration: Der Käufer definiert das Problem und vergleicht die verschiedenen Optionen zur Problemlösung.
Decision: Der Käufer evaluiert und entscheidet sich für einen Anbieter.
Nachdem wir unsere Zielgruppe möglichst detailliert definiert und verstanden haben, müssen wir uns im nächsten Schritt überlegen, mit welchen Inhalten und Services wir den unterschiedlichen Adressaten unserer Zielgruppe den besten Mehrwert bieten und uns als kompetenter Problemlöser etablieren können. Das Ergebnis ist eine Content-Map, die auf der einen Achse die unterschiedlichen Buyer Personas und Rollen unseres Zielkunden und auf der anderen Achse die unterschiedlichen Phasen der Customer Journey enthält und jeder Kombination passende Inhalte zuordnet.
Drei Fehler sollten in der Kommunikation grundsätzlich vermieden werden:
Die Vorarbeit ist erledigt, nun wollen wir unsere Vertriebspipeline mit vielen, möglichst hochwertigen Leads füllen. Um dies zu erreichen, müssen wir zunächst erreichen, dass möglichst viele Interessenten aus unserer Zielgruppe auf uns als relevanter Anbieter aufmerksam werden. Mit anderen Worten: Wir müssen Traffic aufbauen.
Der schnellste Weg, eure Zielgruppe mit euren Botschaften zu erreichen, erfolgt über die Schaltung von Ads beispielsweise auf Google und Social Media. Auch wenn diese Taktik nach wie vor als Werbung bezeichnet wird, hat es mit klassischer Werbung, wie wir sie aus Print und TV kennen, nur wenig gemein. Der Content, den ihr über eure Ads ausspielt oder auf den ihr aufmerksam macht, sollte eben nicht werblich sein, sondern eine Hilfestellung für den Nutzer darstellen. Im Prinzip unterscheidet sich dieser Content nicht von dem Content, den ihr auch über SEO vermarkten oder auf Social Media posten würdet. Das, wofür ihr Google, LinkedIn und Co. bezahlt, wenn ihr Ads auf ihren Plattformen bucht, ist die Möglichkeit, eure Inhalte punktgenau dort zu platzieren, wo ihr sie haben wollt: bei eurer Zielgruppe (Targeting).
Haben wir die Aufmerksamkeit unserer Zielgruppe gewonnen, geht es als Nächstes darum, den Interessenten in einen Lead zu konvertieren, das bedeutet, wir müssen seine Kontaktdaten erhalten.
Wofür benötigen wir die Kontaktdaten?
Jeder Leadgenerierungsprozess ist anders und sollte auf die jeweilige Zielgruppe abgestimmt sein. Üblicherweise leitet unsere Werbeanzeige, die wir in Schritt 3 besprochen haben, weiter auf eine Landingpage. Auf dieser Landingpage bieten wir dem Interessenten ein sogenanntes “Lead Magnet” an, um im Gegenzug die Kontaktdaten (E-Mail-Adresse und Name) des Interessenten zu erhalten. Ein Lead Magnet kann grundsätzlich alles sein, was einen Nutzen für den Interessenten hat: ein Webinar, ein Podcast, ein E-Book, eine Produktdemo, eine Checkliste u. v. m. Wichtig ist, dass es erkennbaren Zusammenhang zwischen dem Lead Magnet und unserem Produkt gibt. Sonst ist die Gefahr groß, dass sich der Interessent zwar für das Lead Magnet, nicht aber für unser Produkt interessiert.
In unserem Artikel Demand Generation vs. Lead Generation erhaltet ihr viele nützliche Hinweise, wie sich die Leadgenerierung für ein effektives B2B-Marketing durch Demand Generation erweitern lässt.
Nur weil ein Besucher unser Lead Magnet konsumiert und uns Kontaktdaten überlassen hat, bedeutet das nicht, dass der Besucher auch willens oder in der Lage wäre, bei uns zu kaufen. In einem typischen B2B sind nur etwa 10 % der potenziellen Kunden aktuell offen für einen Kauf. Rund 30 % der Zielgruppe ist interessiert, aber zum aktuellen Zeitpunkt nicht kaufbereit. Weitere 30 % sind zwar nicht interessiert, können aber später noch Interesse entwickeln.
Über Lead Nurturing versorgen wir nun unseren neugewonnen Lead weiter mit nützlichen und hilfreichen Informationen, beispielsweise in Form aufeinanderfolgender personalisierter Mailings. Wichtig ist eine nicht zu aufdringliche, aber kontinuierliche Kommunikation, damit ihr im Gedächtnis und “Relevant Set” eures potenziellen Kunden haften bleibt. Wenn sichergestellt ist, dass eure Informationen einen echten Mehrwert beim Empfänger erzeugen und nicht als konstanter Sales Pitch wahrgenommen werden, spricht auch nichts dagegen ab und zu einen positiven Druck beispielsweise in Form eines “Special Offers” zu erzeugen.
Wann ist der Zeitpunkt erreicht, an dem ihr einen Lead an euren Vertrieb weiterleiten solltet? Da ihr für den hier beschriebenen Prozess vermutlich eine Marketing Automation Software einsetzen werdet, könnt ihr diese Entscheidung am effektivsten über ein sogenanntes Lead Scoring steuern.
Beim Lead Scoring werden eure Leads anhand von Eigenschaften und messbarem Verhalten bewertet und so ihre Abschlusswahrscheinlichkeit bzw. ihre Relevanz für euer Unternehmen ermittelt. Anhand des Lead Scorings wird ein Lead kontinuierlich vom System anhand der über ihn gewonnen Eigenschaften sowie anhand seines Verhaltens bewertet.
Überschreitet der Score einen zuvor festgelegten Schwellenwert, kann der Lead zum Beispiel automatisch an den Vertrieb für eine persönliche Kontaktaufnahme übergeben werden. Auf diese Weise erhält der Vertrieb nur solche Leads, die a) zu eurer Zielgruppe gehören, also interessant für euch sind, und die b) eine konkrete Kaufabsicht haben.
Weitere Details dazu, wie ein Lead-Scoring-Modell im Unternehmen eingeführt wird und welche Erkenntnisse sich daraus ableiten lassen, findet ihr in unserem Komplettleitfaden zu Lead Scoring.
Mit Inbound Marketing investiert ihr in euren zukünftigen Sales, indem ihr zu all jenen potenziellen Kunden eine vertrauensvolle Beziehung aufbaut, die noch nicht kaufbereit, aber grundsätzlich interessiert sind. Dies führt zu einem deutlichen Anstieg qualifizierter Leads.
Mit Inbound Marketing steigert ihr signifikant die Abschlussquote eures Vertriebs, da dieser sich voll und ganz auf solche Leads konzentrieren kann, die eine konkrete Kaufabsicht aufweisen.
Mit Inbound Marketing kann euer Sales Cycle drastisch verkürzt werden, da ihr eure potenziellen Kunden mit nützlichen Informationen versorgt, die die Entscheidungen im Beschaffungsprozess beschleunigen.
Inbound Marketing läuft zu großen Teilen automatisiert ab und ist damit in hohem Maße skalierbar.
Mit Inbound Marketing und Vertrieb Hand in Hand und auf Basis gemeinsamer Ziele und Kriterien.
Ein weiterer Vorteil: Der Erfolg von Inbound Marketing ist vollständig messbar. Dazu möchten wir euch im folgenden Abschnitt einige aussagekräftige Kennzahlen vorstellen, die euch vom ersten Tag an darüber aufklären, ob sich eure Investitionen rechnen.
Website Traffic: Diese Kennzahl gibt an, wie viele Besucher ihr mit euren Werbeanzeigen und mit Content Marketing erreicht.
Visitor-to-Lead Conversion: Diese Kennzahl gibt an, wie viele eurer Landingpage-Besucher das OptIn-Formular ausfüllen und zu eurem Lead werden.
Lead-to-Customer Conversion: Diese Kennzahl gibt an, wie viele eurer Leads zu späteren Kunden werden. Ist dieser Wert zu gering, müsst ihr voraussichtlich an der Qualität eurer Leads arbeiten.
Cost per Lead (CPL): Der CPL gibt an, welche Kosten ihr für einen Lead aufwenden müsst. Auf diese Weise lassen sich einzelne Maßnahmen gut miteinander vergleichen.
Customer Lifetime Value (CLV): Der CLV entspricht dem durchschnittlichen Wert eines Kunden über sein gesamtes Kundenleben.
Customer Acquisition Cost (CAC): Die Kundengewinnungskosten geben an, wie viel ihr für die erfolgreiche Gewinnung eines Kunden ausgegeben habt.
CLV:CAC-Ratio: Die CLV:CAC-Ratio misst das Verhältnis zwischen dem Lebenszeitwert (Customer Lifetime Value) eines Kunden und den Kosten für die Akquise dieses Kunden (Customer Acquisition Cost) und ist ein Indikator für die Profitabilität und Effizienz eures Marketings.
Inbound Marketing ist ohne den Einsatz der richtigen Software und Tools nicht möglich. In diesem Abschnitt stellen wir die wichtigsten Tools vor, die hervorragend zusammenarbeiten und bestens dafür geeignet sind, mit Inbound Marketing schnelle und nachhaltige Ergebnisse zu erzielen.
Ein Überblick reicht euch nicht? Dann schaut euch unbedingt unseren Überblick zu den besten Tools im Inbound Marketing an, in dem wir ausführlich auch viele Geheimtipps genauer unter die Lupe nehmen.
Euer CRM ist sicherlich eine der wichtigsten Software-Komponenten in eurem Inbound-Marketing-Arsenal. Ein CRM-System (Customer Relationship Management) ist eine Plattform, die diejenigen Abteilungen, die an der Marktbearbeitung beteiligt sind (z. B. Marketing, Vertrieb und Kundendienst) miteinander verbindet und sämtliche Aktivitäten, Notizen und Daten eines Kunden in einem einzigen zusammenhängenden System organisiert.
Auf dem Markt gibt es eine ganze Reihe großartiger Plattformen wie HubSpot Sales Hub, pipedrive oder Salesforce Sales Cloud.
Marketing Automation ist die zentrale Software in der Leadgenerierung und ist in der Lage, wiederkehrende Aufgaben im Marketing nahezu vollständig zu automatisieren. Dazu gehören der Versand von E-Mails, Beiträge auf Social Media oder die Steuerung von Anzeigen-Kampagnen. Marketing Automation Software schafft Effizienz, bietet euren potenziellen Kunden eine individuelle Erfahrung und ermöglicht es euch, eure Marketingaktivitäten zu skalieren, ohne dass das Marketingteam im selben Umfang mitwachsen muss.
Gängige Software-Tools im B2B-Umfeld sind beispielsweise HubSpot Marketing Hub sowie ActiveCampaign.
Hinweis: Wollt ihr mehr über Marketing Automation und die unterschiedlichen Anbieter erfahren, werft unbedingt einen Blick auf unseren Artikel „Was ist Marketing Automation?“. Einen ausführlichen Vergleich zwischen HubSpot und ActiveCampaign findet ihr in unserem Artikel „HubSpot und ActiveCampaign im Vergleich“.
Die Funktionsweise eines Content Management System (CMS) dürfte den meisten bekannt sein. Es handelt sich um eine Software, mit der ihr Websites erstellen und verwalten könnt, ohne den Web-Auftritt von Grund auf neu programmieren zu müssen.
Im Kontext von Inbound Marketing kommt eurer Website eine große Bedeutung zu, indem sie sämtlichen Content bündelt, den ihr euren Interessenten anbietet. So verfügen CMS wie WordPress oder HubSpot CMS über leistungsfähige Funktionen zur Erstellung und Administration von Blog-Artikeln. Auch Landingpages können in eurem CMS entwickelt werden.
Daneben gibt es noch eine Reihe optionaler Tools, die je nach Branche und Anwendungsfall eine wertvolle Ergänzung in eurer Inbound Strategie ausmachen können. Schaut euch gerne hierzu unseren All-in-one Inbound Marketing Guide an, in dem wir einige dieser Tools vorstellen.
Um euch einen Eindruck zu geben, mit welcher Investition ihr bei Inbound Marketing zu rechnen habt, möchten wir euch in diesem Abschnitt eine grundsätzliche Indikation über die anfallenden Kosten geben. Je nach Branche und Anwendungsfall können die tatsächlichen Kosten über oder unter den angebenden Werten liegen. Auch gehen wir hierbei davon aus, dass die Leistungen durch eine spezialisierte Inbound-Marketing-Agentur wie inboundfriends erbracht werden. Übernehmt ihr bestimmte Leistungen davon selbst, sinken die Kosten natürlich entsprechend. Nicht berücksichtigt sind Kosten für Lizenzen sowie für Werbeanzeigen.
Gesetzt den Fall ihr wollt frisch in das Thema Inbound Marketing einsteigen, besteht die erste Phase darin, eine tragfähige Inbound-Marketing-Strategie zu entwickeln, in der alle einzelnen Elemente wirkungsvoll ineinandergreifen. Ziele und KPIs werden definiert, ein Ideal Customer Profile mit unterschiedlichen Buyer Personas entwickelt und eine Customer Journey entworfen. Diese Phase veranschlagt typischerweise zwischen einmalig 5.000 € und 10.000 €.
Darauf aufbauend wird die Marketing Automation Plattform (z. B. HubSpot) aufgesetzt und individuell für euch konfiguriert. Für Landingpages, Mailings, Calls-to-Action und Formulare werden wiederverwendbare Vorlagen angelegt und wichtige Workflows (zum Beispiel der gesetzlich vorgeschriebene Double-Opt-in-Prozess) entwickelt. Weiterhin werden vorhandene Drittsysteme integriert und bestehende Daten importiert und bereinigt. Aufgrund unterschiedlicher technischer Gegebenheiten ist die Kostenspanne mit einmalig 6.000 € bis 15.000 € hier ein wenig größer.
Anschließend beginnt ein durchlaufender Prozess, in dem fortlaufend neuer Content produziert wird, um eure Vertriebspipeline zu füllen. Zu jedem Durchlauf gehört, dass ein neues Lead Magnet produziert oder ein bestehendes Lead Magnet überarbeitet wird, dazugehörige Landingpages und Opt-in-Formulare entwickelt werden, E-Mail-Sequenzen für das Lead Nurturing erstellt werden und unterstützender Content z. B. auf eurem Blog oder auf Social Media bereitgestellt wird. Abhängig vom Umfang dieser Maßnahmen und der Menge der betroffenen Kanäle liegen die monatlichen Kosten zwischen 4.000 € und 14.000 €.
Wie ihr sehen könnt, bringt eine Inbound-Marketing-Initiative eine gewisse Investition für euer Unternehmen mit sich. Demgegenüber stehen jedoch außerordentliche Wachstumschancen. In der Regel erreichen professionell aufgesetzte Inbound-Marketing-Programme schon nach wenigen Monaten einen positiven Return on Investment.
Wenn ihr für euer Unternehmen wissen möchtet, welche spezifischen Potenziale Inbound Marketing bereithält und wie eine individuelle Wirtschaftlichkeitsberechnung aussehen kann, vereinbart gerne einen kostenfreien Termin mit uns.
Inbound Marketing ist kein vorübergehender Trend, sondern die logische Konsequenz eines sich radikal veränderten Kundenverhaltens besonders auf B2B-Seite. Um das Unternehmenswachstum nachhaltig voranzutreiben, sollte sich Marketing und Vertrieb nicht auf zufällige Erfolge verlassen, sondern – von der Zielgruppendefinition über den Leadaufbau bis zur Leadqualifizierung – einem systematis